Jugendsprecherseminar
Wollt Ihr wirklich Influencer werden?
Das diesjährige Seminar „Jugendsprecher und junges Ehrenamt“ stand ganz unter dem Motto „Social Media“. Am Samstag (15.11.25) wurden kurz die Verbandsstrukturen sowie der frisch gewählte Jugendvorstand des RSB vorgestellt und anschließend ging es los. Der Samstag war recht theoretisch. Es wurde über verschiedene Social Media Plattformen diskutiert und welche für Vereine oder Verbände sinnvoll sind. Dabei wurde auch besprochen, wie viel Arbeit für die ehrenamtlichen Helfenden der Vereine hinter den Plattformen steckt und welche Plattform welche Altersgruppe am besten abdeckt.
Anschließend wurden Argumente ausgetauscht, mit denen Vereinsvorstände zuhause überzeugt werden könnten, solche Plattformen zu nutzen. Außerdem sprachen wir über rechtliche Grundlagen und Datenschutz. Für die Jugendlichen war klar: Wichtig bei einem Social Media Profil ist, dass es nicht privat ist. Der letzte Teil des Samstags bestand darin, wie man mit einem Profil Reichweite aufbaut, um Werbung für den Verein und das Schützenwesen allgemein zu machen.
Am Sonntag (16.11.25) beschäftigten wir uns mehr mit dem praktischen Teil von Social Media Profilen. Wie sehen gute oder weniger gute Fotos aus? Nach einigen Beispielbildern teilten sich die Jugendlichen in Gruppen auf und versuchten das perfekte Foto für den Beitrag der Rheinischen Schützenjugend über dieses Wochenende zu machen. Dabei kamen einige gute und einige eher witzige Fotos raus. Außerdem drehten wir einige Reels für die Profile der RSJ, die in den nächsten Wochen erscheinen werden. Nach dem Mittagessen wurde noch über den letzten Teil eines Beitrages gesprochen: die Caption. Wir sprachen darüber, wie lang oder kurz eine solche Caption sein muss, wie viele Hashtags sinnvoll sind und zu welchen Zeiten man posten sollte.
Die Produktion der Videos war sehr aufwendig: Schon ein kurzes Tanzvideo brauchte zehn Versuche bis die Choreografie saß, alle synchron waren und alle an den Videos beteiligten Personen zufrieden waren. Nach dem Drehen der Videos, den Fotos, dem Auswählen der besten davon und dem Erstellen einer Caption zur richtigen Zeit, waren sich alle einig: Vielleicht ist Influencer doch nicht der einfachste Job und braucht eine Menge Zeit.
Katharina Oesterbeck
Fotos: RSJ