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AK Zukunft des RSB:
Was ist das? Was ist bisher passiert? Was ist noch geplant?

Wie sieht die Zukunft des Rheinischen Schützenbundes aus? Dieser Frage stellen sich aktuell einige Vertreter des Verbandes. In einem neu gegründeten Arbeitskreis analysieren und bewerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Strukturen des RSB und arbeiten Verbesserungsvorschläge aus. Im Interview gibt AK-Vorsitzender Paul Hastrich einen Einblick in die aktuelle Arbeit.

RSB: Warum hat der Gesamtvorstand am 15.09.2024 den Grundsatzbeschluss gefasst, einen AK Zukunft des Verbandes einzurichten?

Paul Hastrich: Seit einigen Jahren gibt es den Verbandsentwicklungsausschuss, der als Nachfolger für den Satzungsausschuss, mit dem Hinweis auf die Änderungen der Gremien im RSB, so umbenannt wurde.
Bereits kurz nach der Wahl von Jürgen Treppmann zum RSB-Präsidenten fanden die ersten Gespräche zur Ausrichtung und zukunftsfähigen Aufstellung des RSB statt. Bereits seit mehreren Jahren nimmt die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement in der Gesellschaft ab und der demografische Wandel nimmt zu. Beides zeigt sich auch immer stärker im RSB, was dazu führt, dass Ehrenamtler mehrere Funktionen ausüben oder Positionen vakant bleiben. Zusätzlich werden die Anforderungen der öffentlichen Behörden, insbesondere der Polizeibehörden, durch die Waffenrechtsverschärfungen, immer umfangreicher.

Damit der RSB zukunftsfähig aufgestellt werden kann, soll der AK Zukunft des Verbandes den IST-Zustand der Verbandsstrukturen, der Verbandsorganisation, der Verbandsausrichtung, der Verbandsverknüpfung und der Anforderungen an den Verband zusammenstellen und anschließend Vorschläge erarbeiten, welche Veränderungen für den Verband notwendig sind.

RSB: Welche Zusammensetzung des AK hat das Präsidium am 11.12.2024 beschlossen?

Paul Hastrich: Damit die Ergebnisse nicht von oben erarbeitet und beschlossen werden, hat das Präsidium die Besetzung mit 16 Mitgliedern aus allen Ebenen des RSB (Präsidium, Gesamtvorstand, Jugendvorstand, Gebieten, Bezirken und Kreisen) sowie mit Vertreter aus den verschiedenen Vereinstypen (kleiner Verein, großer Verein, Bogensportverein, Mehrsportverein und Traditionsverein) und Vertreter der Ausschüsse für Verbandsentwicklung, Sport und Gleichstellung beschlossen.

RSB: Was hat der AK Zukunft des Verbandes bisher erarbeitet?

Paul Hastrich: Am 01.02.25 hat der AK zum ersten Mal in Präsenz in der Geschäftsstelle getagt. Nach einigen organisatorischen Worten und dem Rückblick auf die wesentlichen Entwicklungsschritte des RSB, wurde zunächst überlegt, welche Themen zu den einzelnen Themenblöcken „Geschäftsstelle“, „Strukturen und Organisation“, „Ausrichtung und Verknüpfung“ sowie „Anforderungen von den Vereinen“ gehören. Dabei entstand eine umfangreiche Sammlung, die teilweise lebhaft diskutiert wurde.

Je drei bis fünf AK-Mitglieder haben sich zu einer Arbeitsgruppe eines Themenblockes zusammengeschlossen, die den jeweiligen IST-Zustand erarbeiten werden.

RSB: Welche Schritte stehen als nächstes an?

Paul Hastrich: Die vier Arbeitsgruppen werden bis Juni den IST-Zustand erarbeiten und dann in der großen Runde vorstellen. Wenn der IST-Zustand des RSB zusammengestellt ist, dann werden die Arbeitsgruppen für die Entwicklung des SOLL-Zustandes festgelegt. Bei der Mitgliederversammlung am 23.11.2025 soll ein Zwischenbericht vorgestellt und einzelne Themen diskutiert werden.

Bis zum Sommer 2027 steht dann die weitere Entwicklung des SOLL-Zustandes an. In diesem Prozess wird es in den drei Gebieten Abendveranstaltungen geben, bei denen die AK-Mitglieder mit der Basis in den Dialog gehen. Ziel ist es, dass die Ausrichtung des Verbandes durch eine breite Mehrheit der Vereine getragen wird.

 
Daniel Höfelmanns, Paul Hastrich
Foto: RSB

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